Mediation

Besonders bei Rechtsstreitigkeiten im Familienrecht, Erbrecht aber auch bei Fragen der Nachfolgeplanung in Betrieben, in Bausachen oder im Arbeitsrecht zeichnen sich die gerichtlichen Verfahren, die von einer der Parteien initiiert werden, durch eine erhebliche Schwerfälligkeit und eine sehr lange Dauer aus, die die daran Beteiligten, die oft auch in einer persönlichen Beziehung zueinander stehen, sehr belasten. Häufig schließt sich an das Verfahren der 1. Instanz dann auch noch ein weiteres Berufungs- oder Beschwerdeverfahren an, denn naturgemäß ist die unterliegende Partei mit dem erstinstanzlichen Urteil nicht zufrieden. Das Führen solcher Prozesse verursacht häufig hohe Kosten, die zu Beginn nicht immer absehbar sind und hinterlässt oft auch die sprichwörtliche "verbrannte Erde" zwischen den daran Beteiligten.

In einer Mediation versuchen die Beteiligten zur Abwendung einer gerichtlichen Auseinandersetzung in einem - oder mehreren - Gesprächen, begleitet von einem hierfür ausgebildeten Mediator, unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Bedürfnisse und Interessen eine möglichst abschließende Lösung ihres Konfliktes zu finden, die von allen akzeptiert werden kann. Es geht hier nicht darum, "Recht zu bekommen" sondern darum, eine faire Lösung zu finden. Am Ende der Mediation steht oft eine für die Beteiligten verbindliche Vereinbarung, die eine Entscheidung des Gerichtes überflüssig macht.

Wir haben in den letzten Jahren mit diesem Verfahren, welches natürlich auf Freiwilligkeit basiert, sehr gute Erfahrungen gemacht.
Auf diesem Gebiet werden Sie von Frau Brunstamp und von Herrn Brendel begleitet.